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u-Deklination und e-Deklination

Zwei kleine Deklinationen — wenige Wörter, aber häufige.

Zwei kleinere Klassen: Die u-Deklination (Genitiv -ūs) umfasst meist Maskulina wie exercitus (aber manus ist feminin). Die e-Deklination (Genitiv -ēī/-eī) ist selten; wichtig sind rēs und diēs. Endungen u-Dekl.: -us, -ūs, -uī, -um, -ū. e-Dekl.: -ēs, -ēī, -ēī, -em, -ē.

u- und e-Deklination
Fallexercitus (m.)rēs (f.)
Nom. Sg.exercitusrēs
Gen. Sg.exercitūsreī
Dat. Sg.exercituīreī
Akk. Sg.exercitumrem
Abl. Sg.exercitūrē
Nom. Pl.exercitūsrēs
Gen. Pl.exercituumrērum
Dat. Pl.exercitibusrēbus
Akk. Pl.exercitūsrēs
Abl. Pl.exercitibusrēbus

Die u-Deklination

Sie ist am -ūs im Genitiv Singular zu erkennen und umfasst überwiegend Maskulina: exercitus („Heer“), senātus, adventus, manus. manus („Hand“) ist feminin — eine Ausnahme, die man kennen muss, weil sie oft vorkommt. Die wenigen Neutra (cornū, genū) folgen der Neutrum-Regel.

Die e-Deklination

Sie hat noch weniger Mitglieder, aber zwei davon begegnen dir ständig: rēs („Sache, Ding“) und diēs („Tag“). Sie sind feminin — diēs allerdings meist maskulin, feminin nur, wenn ein bestimmter Termin gemeint ist. Die Endungen kreisen um ein langes -ē-: reī, rem, rē, rēs, rērum, rēbus.

Achtung

Das -us der u-Deklination sieht aus wie ein Nominativ der o-Deklination. exercitus kann Nominativ Singular oder Genitiv Singular sein — und im Plural heißt der Nominativ ebenfalls exercitūs. Hier zählt die Länge des u, und im Zweifel der Satz.

Beispiele

Kleine Übung

Sechs Fragen aus der Tabelle oben. Läuft hier im Browser — ohne Anmeldung, ohne Netz.

In CANIS lernst du das in Kapitel 10 der Via Latina.

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