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Akkusativ Latein

Der Fall des direkten Objekts — wen oder was trifft die Handlung?

Der Akkusativ ist der Fall des direkten Objekts: Er nennt, wen oder was die Handlung trifft. Außerdem steht er nach vielen Präpositionen (in, ad, per …) und bei Richtungsangaben. Endungen: a-Dekl. -am / -ās; o-Dekl. -um / -ōs (m.), -um / -a (n.). Frage: Wen oder was?

Akkusativ
a-Dekl.o-Dekl. (m.)o-Dekl. (n.)
Singularpuellamservumdōnum
Pluralpuellāsservōsdōna

Wofür der Akkusativ steht

Der Akkusativ nennt, wen oder was eine Handlung trifft: das direkte Objekt. Verben, die einen Akkusativ zu sich nehmen, heißen transitiv — vidēre, laudāre, amāre. Daneben steht der Akkusativ nach vielen Präpositionen und bei Richtungsangaben; die Frage ist dann nicht „wo?“, sondern „wohin?“.

Die Endungen

Im Singular endet der Akkusativ fast überall auf -m, im Plural auf -s. Das ist die verlässlichste Merkregel des ganzen Kasussystems: Ein -m am Wortende ist so gut wie immer Akkusativ Singular. Für das Neutrum gilt die Regel, die für alle Neutra gilt — Nominativ und Akkusativ sind gleich, im Singular wie im Plural.

Achtung

Manche Verben regieren im Lateinischen einen anderen Fall als im Deutschen: persuādēre („überreden“) steht mit Dativ, iuvāre („helfen“) dagegen mit Akkusativ. Solche Verben lernst du am besten gleich mit ihrem Fall.

Beispiele

Kleine Übung

Sechs Fragen aus der Tabelle oben. Läuft hier im Browser — ohne Anmeldung, ohne Netz.

In CANIS lernst du das in Kapitel 1 der Via Latina.

Weiterüben mit CANIS

Diese Erklärung stammt aus der Lern-App CANIS. Dort übst du Akkusativ Latein mit echten Aufgaben, bekommst bei jedem Fehler die passende Regel und wiederholst automatisch das, was noch wackelt — kostenlos.